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Jiffy

Jiffy Erde & Substrate

3 Produkte

Modelle3Erde & Substrateab 1 €

Jiffy Erde & Substrate

3 Modelle · 1 € bis 2 €

Jiffy TorfquelltopfLieferbar bei 2 Shops
Jiffy

Torfquelltopf

SubstratTorfSubstrattypAnzuchtVorgedüngtja
ab1,95 €Ansehen
Lieferbar bei 2 ShopsStand 23:26GSgrow-shop24lieferbarGLgrowlandlieferbar
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Jiffy Pro7 Coco Cube, torffreier Anzuchtwürfel, 100mmLieferbar bei 1 Shop
Jiffy

Pro7 Coco Cube, torffreier Anzuchtwürfel, 100mm

SubstratKokosSubstrattypAnzuchtVorgedüngtnein
ab0,90 €Ansehen
Lieferbar bei 1 ShopStand 23:26GSgrow-shop24lieferbar
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Jiffy Strip mit Schlitz, quadratisch, 12 Torftöpfe pro StripLieferbar bei 1 Shop
Jiffy

Strip mit Schlitz, quadratisch, 12 Torftöpfe pro Strip

Anzahl Töpfe12HerkunftOrganisch
ab1,19 €Ansehen
Lieferbar bei 1 ShopStand 23:26GSgrow-shop24lieferbar
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Alle Jiffy Modelle im Vergleich

Technische Daten und Preise nebeneinander. Spalten lassen sich sortieren.

Über Jiffy

Jiffy aus dem niederländischen Zwijndrecht stellt Quelltöpfe her: flach gepresste Tabletten aus Torf oder Kokos in einem feinen Netz, die mit Wasser zu einem kleinen Anzuchtballen aufquellen. Der Quelltopf Jiffy-7 ist so verbreitet, dass „Jiffy“ für viele schlicht Quelltopf heißt. Bei uns stehen 3 Produkte der Marke im Preisvergleich: Torfquelltöpfe in mehreren Packungsgrößen, der torffreie Anzuchtwürfel Pro7 Coco Cube und ein Strip aus Torftöpfen.

So funktioniert ein Quelltopf

Ein Quelltopf ist Topf und Anzuchterde in einem. Das SubstratSubstratDas Material, in dem die Wurzeln wachsen: Erde, Kokos, Steinwolle oder Blähton.Im Glossar ansehen wird getrocknet, stark gepresst und in ein Netz gefasst. Kommt lauwarmes Wasser dazu, quillt die flache Scheibe in wenigen Minuten zu einem Zylinder auf, und das Netz dehnt sich mit. Oben bleibt eine Öffnung frei, in die der Samen oder Steckling kommt. Die Wurzeln wachsen später durch das Netz, und der ganze Ballen wandert in den nächsten Topf. Weil die Jungpflanze ihren Ballen nie verlassen muss, entfällt das Herauslösen aus einer Anzuchtschale, bei dem feine Wurzeln reißen.

Im Torfquelltopf steckt Sphagnum-Weißtorf, dazu Dolomitkalk, der den pH-Wert einstellt, und ein Startdünger. Jiffy behandelt den Torf mit Hitze, damit das Substrat keimfrei ankommt. Die Torf-Jiffys sind also vorgedüngt und gekalkt: Für Keimung und die ersten Tage reicht reines Wasser.

Torf oder Kokos

Torf speichert mehr leicht verfügbares Wasser, Kokos ist luftiger und trocknet schneller ab. Von Kokos profitieren vor allem Pflanzen, die einen gut belüfteten, rasch abtrocknenden Ballen brauchen. Torf puffert dagegen besser, wenn das Gießen einmal später kommt.

Der zweite Unterschied liegt in der Ernährung. Kokossubstrat wäscht und puffert Jiffy, damit Natrium und Kalium den Salzgehalt nicht nach oben treiben; Dünger enthält es nicht. Für den Anzuchtwürfel Pro7 Coco Cube gilt ein pH-Wert von 6. Der EC-Wert, also der Salzgehalt, liegt bei 0,5 mS/cm und lässt damit Raum für die erste Düngergabe. Ein milder Anzuchtdünger aus dem Bereich Dünger gehört deshalb schon ins Quellwasser oder in die ersten Gießgaben.

Für torffreie Anzucht kommt nur Kokos in Frage. Jiffy fertigt Quelltöpfe aus reinem Torf, aus einer Mischung von Torf und Kokos oder aus reinem Kokos. Ein Kokosanteil macht einen Torf-Jiffy also noch nicht torffrei, maßgeblich ist die Angabe „Kokos“ oder „torffrei“ am Produkt.

Fünf Punkte unterscheiden die beiden Substrate:

Eigenschaft | Torfquelltopf (Jiffy-7) | Pro7 Coco Cube
--- | --- | ---
Substrat | Weißtorf mit Kalk | reines Kokos, gewaschen und gepuffert
Dünger | vorgedüngt | ungedüngt
Wasser | hält mehr leicht verfügbares Wasser | luftiger, trocknet schneller ab
Form | Zylinder im Netz | Würfel im Netz mit Pflanzloch
Einsatz | Samen und Stecklinge in Erde | Samen, Stecklinge, Hydro-Systeme, Weitertopfen

Die Jiffy-Produkte im Vergleich

Im Handel gibt es Jiffy-7 auch in kleineren und größeren Durchmessern, etwa 24, 33, 41 und 44 mm; kleine Tabletten sparen Platz bei Aussaaten, große geben Stecklingen mehr Ballen.

Der Pro7 Coco Cube ist die größere Stufe. Gequollen hat der Würfel eine Kantenlänge von 10 cm bei einer Höhe von 5,5 cm. Das vorgeformte Pflanzloch misst 25 mm. Der Würfel nimmt Samen und Stecklinge direkt auf oder eine Jungpflanze, die schon im Quelltopf gewurzelt hat. Mit seinem Netz lässt er sich später in Erde, Kokos oder ein Hydro-System setzen. Das Kokos trägt das RHP-Gütezeichen, ein niederländisches Prüfzeichen für Substrate.

Der Jiffy Strip mit Schlitz ist kein Quelltopf, sondern eine Reihe leerer Töpfe aus gepresstem Torf. Ein Strip besteht aus 12 quadratischen Töpfen. Gefüllt werden sie mit Anzuchterde aus Erde und Substrate. Laut Jiffy besteht ein Jiffy Pot aus organischem Material und etwas Kalk, die Wurzeln durchdringen die Wand, und der Topf kommt mitsamt Pflanze in den nächsten Topf. Den Jiffy Pot gibt es seit Anfang der 1950er Jahre.

Jiffy-Produkte im Preisvergleich
ProduktSubstratSubstrattypVorgedüngtAnzahl TöpfeHerkunftPreis ab
Jiffy TorfquelltopfTorfAnzuchtja--1,95 €
Jiffy Pro7 Coco Cube, torffreier Anzuchtwürfel, 100mmKokosAnzuchtnein--0,90 €
Jiffy Strip mit Schlitz, quadratisch, 12 Torftöpfe pro Strip---12Organisch1,19 €

Quellen und Einsetzen in sechs Schritten

Ein Jiffy ist nach rund fünf Minuten einsatzbereit, und der Ablauf hat sechs Schritte:

  1. Die Quelltöpfe mit der Öffnung nach oben in eine wasserdichte Schale oder die Wanne eines Zimmergewächshauses stellen.
  2. Lauwarmes Wasser angießen, etwa einen halben Liter je zwanzig Tabletten.
  3. Warten, bis die Tabletten ihre volle Höhe erreicht haben, und bei Bedarf Wasser nachgießen.
  4. Das Wasser abgießen, das nicht aufgenommen wurde. Der Ballen soll feucht sein und nicht im Wasser stehen.
  5. Das Netz oben etwas öffnen, ein Saatloch von einem halben bis einem Zentimeter Tiefe stechen, den Samen einlegen und leicht mit Substrat bedecken. Stecklinge kommen direkt in die Öffnung.
  6. Die Schale hell und warm aufstellen, den Deckel bis zur Keimung geschlossen lassen und danach die Lüftung schrittweise öffnen.

Während der Anzucht bleibt der Ballen gleichmäßig feucht, ohne dass Wasser in der Schale steht. Wird das Substrat heller, fehlt Wasser. Gegossen wird am besten von unten in die Schale, dann saugen sich die Ballen gleichmäßig voll. Den Coco Cube lässt man genauso in einem Eimer oder Tray quellen, mit dem Anzuchtdünger gleich im Wasser.

Jiffys im Anzuchtgewächshaus

Am besten stehen Quelltöpfe in einem Anzuchtgewächshaus. Die Wanne fängt das Quellwasser auf, und die Haube hält die Luftfeuchte hoch, die Keimlinge und bewurzelnde Stecklinge in den ersten Tagen brauchen. Die Lüftungsschieber im Deckel regeln den Übergang: zu bis zur Keimung, danach Stück für Stück auf, bis der Deckel ganz abkommt. In kühlen Räumen bringt eine Heizmatte unter der Wanne den Ballen auf Keimtemperatur. Gewächshäuser mit eingebauter LED-Beleuchtung ersetzen den hellen Fensterplatz, wenn die Anzucht in der Growbox oder im Keller stattfindet.

Umtopfen mit dem Netz

Umgetopft wird spätestens, wenn die ersten Wurzeln außen am Netz zu sehen sind. Den Ballen vorher wässern, dann mitsamt Netz in den neuen Topf setzen, Erde andrücken und angießen. Wer das Netz abzieht, reißt die Wurzeln ab, die schon hindurchgewachsen sind. Als nächste Station dient ein Topf aus Pflanztöpfe oder der Coco Cube, für Hydro-Systeme der Cube allein.

Das Netz der aktuellen Jiffy-Pellets besteht aus PLA, einer Polymilchsäure aus Maisstärke und Zuckerrohr. Es gilt als kompostierbar nach EN 13432, also unter industriellen Kompostbedingungen. In einem Topf mit normaler Temperatur zersetzt es sich deshalb langsam. Alle Pellets werden von PE- und PP-Netzen auf PLA umgestellt; ältere Ware kann noch ein Kunststoffnetz haben.

Welche Jiffy-Form passt zu welchem Vorhaben?

Die Wahl hängt an vier typischen Fällen:

  • Erste Aussaat mit wenigen Samen: eine kleine Packung Torfquelltöpfe. Sie sind vorgedüngt und brauchen nur Wasser.
  • Stecklinge in Serie: eine Großpackung, je Steckling ein Quelltopf. Gleiche Ballen bewurzeln gleichmäßig und lassen sich gemeinsam umtopfen.
  • Torffreie Anzucht oder Kokos- und Hydro-Anbau: der Pro7 Coco Cube. Er braucht von Anfang an einen Anzuchtdünger.
  • Jungpflanzen, die länger in der Anzucht bleiben: der Torftopf-Strip mit eigener Anzuchterde.

Der Hersteller Jiffy

Die Jiffy Group hat ihren Sitz in Zwijndrecht in den Niederlanden und beliefert vor allem Gartenbaubetriebe, Baumschulen und die Forstwirtschaft. Den Torf gewinnt Jiffy in Schweden, im Baltikum und in Kanada. Kokosprodukte fertigt die Firma in einem eigenen Werk in Sri Lanka. Der Quelltopf Jiffy-7 kam Ende der 1960er Jahre auf den Markt und wird seit 1982 auch in Nordamerika produziert.

Was sind Jiffys?

Jiffys sind Quelltöpfe: gepresste Tabletten aus Torf oder Kokos in einem Netz, die mit Wasser zu einem Anzuchtballen aufquellen. Samen oder Stecklinge wachsen darin an und kommen samt Ballen in den nächsten Topf.

Muss das Netz vor dem Umtopfen ab?

Nein. Das Netz bleibt dran, weil die Wurzeln bereits hindurchgewachsen sind und beim Abziehen reißen würden. Die Wurzeln wachsen durch die Maschen weiter in die neue Erde.

Sind Jiffy Quelltöpfe torffrei?

Die klassischen Jiffy-7 bestehen aus Torf, manche Größen mit Kokosanteil. Torffrei sind nur die Kokosprodukte wie der Pro7 Coco Cube.

Wie viel Wasser brauchen Jiffy Quelltöpfe?

Zum Quellen etwa einen halben Liter lauwarmes Wasser je zwanzig Tabletten. Nach rund fünf Minuten wird der Rest abgegossen, danach bleibt der Ballen feucht, aber ohne stehendes Wasser.

Brauchen Jiffys Dünger?

Torfquelltöpfe sind vorgedüngt und kommen in den ersten Tagen mit Wasser aus. Kokosprodukte wie der Coco Cube sind ungedüngt und brauchen von Anfang an einen milden Anzuchtdünger.