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Air-Pot

Air-Pot Pflanztöpfe & Zubehör für die Growbox

1 Topf · 1 Teil

Modelle2Pflanztöpfeab 3 €

Air-Pot Pflanztöpfe

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Air-Pot ® 7 SuperootLieferbar bei 2 Shops
Air-Pot

® 7 Superoot

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Air-Pot Zubehör für die Growbox

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Air-Pot Superoot Ersatzteil Schraube dunkelblauLieferbar bei 1 Shop
Air-Pot

Superoot Ersatzteil Schraube dunkelblau

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Alle Air-Pot Modelle im Vergleich

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Air-Pot Pflanztöpfe im Vergleich
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® 7 Superoot2,79 €
Air-Pot Zubehör für die Growbox im Vergleich
Modell
Superoot Ersatzteil Schraube dunkelblau0,90 €

Über Air-Pot

Air-Pot ist ein Pflanztopf aus Kunststoff, dessen Wand aus Kegeln mit offenen Spitzen besteht, sodass die Wurzeln an der Luft enden statt im Kreis zu wachsen. Der britische Hersteller baut die Töpfe seit Jahrzehnten für Baumschulen, im Grow-Handel laufen sie meist unter dem Namen Superoot. Bei uns stehen 2 Produkte der Marke im Vergleich: der Air-Pot 7 Superoot in Größen von 1 L bis 39 L, auch im Set mit Untersetzer, und die passende Ersatzschraube.

So funktioniert der Luftwurzelschnitt

Der Luftwurzelschnitt (englisch Air Pruning) stoppt eine Wurzelspitze, sobald sie an die Luft gelangt. Die Wand des Air-Pots ist dafür wie ein Eierkarton geformt: Nach innen zeigende Kegel lenken jede Wurzel zu einem nach außen zeigenden Kegel, und dessen Spitze ist offen. Dort trocknet die Wurzelspitze ein. Die Pflanze reagiert mit neuen Seitenwurzeln weiter hinten, die wieder nach außen wachsen und wieder an der Luft enden. Aus wenigen langen Wurzeln wird so ein dichtes Geflecht feiner Wurzeln, das das ganze SubstratSubstratDas Material, in dem die Wurzeln wachsen: Erde, Kokos, Steinwolle oder Blähton.Im Glossar ansehen durchzieht.

Im glatten Plastiktopf läuft das anders. Eine Wurzel trifft auf die Wand, weicht zur Seite aus und wächst am Rand entlang, bis sie den Topf umkreist. Solche Ringwurzeln verholzen mit der Zeit und nehmen dann kaum noch Wasser auf, während das Substrat in der Topfmitte schwächer durchwurzelt bleibt.

Belegt ist der Effekt vor allem aus dem Gartenbau. In einem Versuch der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt unter Dr. Axel Schneidewind standen Linden drei Jahre in fünf verschiedenen Containerarten, danach wurden sie ausgepflanzt und acht weitere Jahre beobachtet. Nur die Bäume aus dem Air-Pot hatten keine kreisenden Wurzeln, bei den anderen Containern nahmen die Verformungen nach dem Auspflanzen weiter zu. In einem niederländischen Versuch, geprüft von Cultus Crop Research, wuchsen Jungbäume im Air-Pot stärker als die Vergleichsbäume im Freiland. Für die Growbox heißt das: Ein Air-Pot nutzt sein Volumen gleichmäßiger aus, weil die Wurzeln überall im Topf arbeiten und nicht nur am Rand.

Aufbau aus Wand, Gitterboden und Schraube

Ein Air-Pot kommt flach als gerollte Wandbahn mit einem Gitterboden und einer bis drei Schrauben. Die Zahl der Schrauben hängt von der Größe ab:

  • 1 L und 3 L: 1 Stück
  • 9 L, 12 L und 20 L: 2 Stück
  • 39 L: 3 Stück

Zum Aufbau wird der Boden in die unterste Kegelreihe gelegt, die Bahn darum gewickelt und mit der Schraube verschlossen. Beim Air-Pot 7, der siebten Generation des Topfes, sind die inneren Kegel länger und flacher, sodass der Boden auf einer festeren Auflage sitzt. Die äußeren Kegel sind größer und zeigen schräg nach unten, dadurch rutscht das Substrat beim Befüllen leichter in die Form.

Ein Air-Pot hat ein Oben und ein Unten. Die Kegelreihen ohne Löcher gehören nach oben, sonst läuft das Gießwasser an der obersten Reihe seitlich heraus. Der richtige Zusammenbau ist Voraussetzung: kopfüber, mit der Innenseite nach außen oder mit falsch sitzendem Boden arbeitet der Topf nicht wie vorgesehen.

Befüllt wird bis zum Rand, und zwar fest. Das Substrat muss bis in die Spitzen der Kegel reichen, sonst bleiben Hohlräume, an denen keine Wurzel ankommt, und lockeres Material rieselt durch die Löcher. Grobe Erde sackt beim ersten Gießen sonst deutlich ab. Air-Pots eignen sich für Erde, Kokos, Steinwolle und Blähton.

Beim Umtopfen wird die Schraube gelöst und die Wand abgewickelt. Der Wurzelballen bleibt dabei ganz und muss nicht aus dem Topf gezogen werden. Nur am Gitterboden verwachsen die untersten Wurzeln gern, dort wird der Boden vorsichtig abgelöst. Nach dem Durchgang lässt sich der Topf reinigen, wieder flach rollen und platzsparend lagern. Die Wand besteht aus recyceltem Kunststoff (HDPE), den der Hersteller seit 1997 verwendet. Geht eine Schraube verloren, gibt es die Air-Pot-Ersatzschraube getrennt für den Topf mit 1 L und für die Größen ab 3 L.

Welche Air-Pot-Größe passt zu welcher Growbox?

Die passende Größe ergibt sich aus der Standzeit der Pflanze und aus dem Platz in der Box. Für die Anzucht und Stecklinge ist der Air-Pot mit 1 L gedacht. Aus dieser Größe wird am besten direkt in den Endtopf umgesetzt; ein Zwischenschritt über 3 L lohnt sich bei langer Vorzucht. Für kleine Boxen und kurze Kulturen reichen 5 L. Als Endtopf in der Growbox sind 9 L bis 20 L verbreitet; Gewächshauskulturen stehen ebenfalls in diesen beiden Größen. Der Air-Pot mit 39 L ist für große Pflanzen mit langer Standzeit und für Mutterpflanzen.

Air-Pots bauen breiter als ein Stofftopf mit gleichem Volumen, weil die Kegel nach außen abstehen. Der Air-Pot mit 9 L misst außen 26,8 cm im Durchmesser und ist 27,5 cm hoch. Der Air-Pot mit 20 L kommt auf 35,5 cm Durchmesser bei 33,5 cm Höhe. Beim Topf mit 39 L sind es 42,8 cm Durchmesser und 37,5 cm Höhe.

Wie viele Töpfe in eine Growbox passen, folgt aus diesen Außenmaßen. Die Tabelle rechnet mit Töpfen, die dicht in Reihen nebeneinander stehen:

Die Werte sind Obergrenzen. Untersetzer, Gießrand und der Zugang von vorn kosten in der Praxis oft eine Reihe. In der 80x80-Box passen vier Töpfe mit 9 L und vier mit 20 L gleich gut; die größeren Töpfe nutzen die Fläche dort also besser aus. In der Höhe zählt der Topf mit: In einer niedrigen Box bleibt mit dem flacheren Topf mit 9 L mehr Platz zwischen Pflanze und Lampe.

Gießen im Air-Pot

Das Substrat im Air-Pot trocknet schneller ab als im geschlossenen Topf, weil es über die ganze Wand Luft bekommt. Gegossen wird deshalb häufiger, und die Pflanzen nehmen mit dem dichteren Wurzelwerk auch mehr Wasser auf. Ein Vorteil ergibt sich daraus ebenfalls: Ein Air-Pot lässt sich kaum übergießen, weil überschüssiges Wasser sofort abläuft und keine Staunässe entsteht.

Gegossen wird langsam und in mehreren Durchgängen, bis unten etwas Wasser austritt. Ein voller Schwall läuft sonst an den Seiten heraus, bevor das Substrat ihn aufnimmt. Weil die Töpfe leicht sind, zeigt das Anheben zuverlässig, wann Wasser fehlt. Wo möglich, bietet sich eine Tropfbewässerung wie in Gärtnereien an; mit automatischer Bewässerung fällt der Mehraufwand weg.

Beim Düngen gilt: Das Substrat verdunstet über die große Oberfläche mehr Wasser, und die Salze bleiben zurück. Wer mit hohen EC-Werten düngt, gießt deshalb regelmäßig so viel, dass ein Teil unten abläuft, und spült so überschüssige Salze aus.

Neben dem Gießen ist der Vergleich mit anderen Topfarten die häufigste Frage vor dem Kauf.

Air-Pot, Stofftopf oder Plastiktopf?

Air-Pot und Stofftopf schneiden die Wurzeln beide an der Luft, der Plastiktopf nicht. Die Unterschiede liegen in Form, Gießen und Handhabung. Drei Punkte entscheiden:

  • Form und Umtopfen: Der Air-Pot steht formstabil und lässt sich zum Umtopfen seitlich öffnen. Ein Stofftopf ist weich, faltbar und leicht; den Ballen aus einem kleinen Stofftopf zu lösen, ist dagegen mühsam.
  • Wasser: Ein Stofftopf saugt Gießwasser auch über das Gewebe auf und lässt sich von unten bewässern. Im Air-Pot läuft Wasser durch die Löcher ab. Beide trocknen schneller als ein Plastiktopf.
  • Platz: Stofftöpfe und eckige Plastiktöpfe stehen dichter. Der Air-Pot braucht durch die Kegel etwas mehr Fläche je Liter.

Der Plastiktopf hält das Wasser am längsten und lässt sich einfach gießen, tauchen und stapeln. Ablauflöcher hat er nur im Boden, und die glatte Wand führt die Wurzeln im Kreis. Eine häufige Kombination nutzt beide Stärken: Anzucht im kleinen Air-Pot wegen des leichten Umtopfens, danach Endtopf nach Vorliebe. Alle Topfarten und Größen stehen bei den Pflanztöpfen im Vergleich.

Herkunft von Air-Pot

Air-Pot ist eine eingetragene Marke der Caledonian Tree Company aus Pathhead in Schottland. Die Töpfe werden in Großbritannien entwickelt und hergestellt, ursprünglich für Baumschulen, die Bäume ohne Wurzelverformung heranziehen wollen. Der Air-Pot 7 ist die siebte Generation des Topfes und seit 2025 erhältlich.

Was ist ein Air-Pot?

Ein Air-Pot ist ein Pflanztopf, dessen Kunststoffwand aus Kegeln mit offenen Spitzen besteht. Wurzeln, die dort an die Luft kommen, hören auf zu wachsen und verzweigen sich; so entstehen viele feine Wurzeln statt Ringwurzeln.

Welche Seite vom Air-Pot gehört nach oben?

Die Seite, deren oberste Kegelreihen keine Löcher haben. So läuft das Gießwasser nicht direkt am Rand heraus.

Muss man Air-Pots öfter gießen?

Ja. Das Substrat trocknet über die gelochte Wand schneller ab, und das dichtere Wurzelwerk nimmt mehr Wasser auf. Langsam gießen, bis unten etwas abläuft, oder eine Tropfbewässerung nutzen.

Wachsen die Wurzeln aus den Löchern heraus?

In der Regel nicht. An der offenen Kegelspitze trocknet die Wurzelspitze ein, und die Pflanze bildet weiter innen neue Seitenwurzeln. Nur wo der Topf dauerhaft nass steht, etwa im vollen Untersetzer, können einzelne Wurzeln austreten.

Air-Pot oder Stofftopf, was ist besser?

Beide verhindern Ringwurzeln durch den Luftwurzelschnitt. Der Air-Pot ist formstabil und lässt sich zum Umtopfen öffnen, der Stofftopf ist leichter, faltbar und nimmt Wasser auch von unten auf.

Kann man Air-Pots wiederverwenden?

Ja. Nach dem Durchgang wird der Topf geöffnet, gereinigt und flach gelagert. Fehlt eine Schraube, gibt es sie als Ersatzteil.